Endlich haben wir es geschafft! Wir waren auf der Dracon, der kleinen sympathischen Pen & Paper Convention in der Eifel, genauer im Schullandheim Paustenbach, unweit der deutsch-belgischen Grenze. Seit Jahren hören wir in zweiwöchigem Abstand von diesem tollen Event im DORPcast und jetzt standen die Sterne günstig. Das Wochenende wurde lang im Voraus freigehalten und wir haben mit vier weiteren Freunden über AirBnB ein Ferienhaus in der Nähe gemietet.  Die Anreise aus dem Frankfurter Dunstkreis an einem Freitag Nachmittag war erwartungsgemäß zäh, daher sind wir früh genug losgefahren. Das Ferienhaus selbst war dann schon das erste Highlight:

Die letztjährige DreieichCon konnte ich nicht wirklich genießen, da ich morgens übernächtigt von einer feuchtfröhlichen Firmenveranstaltung direkt aus München angereist bin und nach drei Stunden bei mir die Luft raus war. Diesmal sollte das aber anders werden, da ich mich das erste Mal als Con-Spielleiter angemeldet hatte!
Fate ist auf Cons oft wenig vertreten, Malmsturm erst recht, also biete ich doch mal eine Malmsturm-Runde für Einsteiger an. Wichtig war mir, dass die Runde inklusive einer kurzen Einführung in FateCore und Malmsturm nicht länger als vier Stunden dauert. Ich bin kein Freund von episch langen Con-Runden, man will ja auch noch andere Sachen austesten und sich zwischendurch mit den ganzen netten Leuten unterhalten, die einem nicht jeden Tag über die Füße laufen.

Alle Jahre wieder zieht es uns nach Essen, da hier sowohl die RPG- als auch die Brettspielleidenschaft befriedigt werden. Bislang hatten wir immer nur einen Besuchstag eingeplant, um uns alles anzuschauen, diesmal wollten wir uns aber mehr Zeit nehmen und sind Donnerstag und Freitag hingegangen.
Da wir aus dem Frankfurter Raum ca. 2,5 bis 3 Stunden mit dem Auto brauchen, sind wir schon Mittwoch Abend hingefahren und haben uns in Mülheim a.d. Ruhr im B&B Hotel einquartiert. Das Hotel hatte ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, ich bin aber kein Freund von fleckigen Teppichen in Hotelzimmern. Ansonsten war es aber OK.
Die Idee war eigentlich, dass wir morgens schon früh genug an der SPIEL sind, um gemütlich einen Platz im Parkhaus zu bekommen. Außerdem sollte ja 2017 das Verkehrs- und Parkkonzept verbessert werden und sowieso ist 2017 alles shiny... von wegen.